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Positionen

Gut gebildete Menschen haben die grösseren Chancen auch im Beruf bestehen zu können. Das Fundament wird in der Volksschule gelegt. Aber gerade in der heutigen Zeit sind angesichts der zunehmenden Spezialisierung im Arbeitsmarkt eine gute Bildung und die Bereitschaft für „lebenslanges Lernen“ zentral. Zudem dürfen Sparübungen im Bildungswesen keinen Qualitätsabbau nach sich ziehen. Ich setze mich ein für eine starke Volksschule und unser duales und durchlässiges Bildungssystem. 

Steuerwettbewerb zwischen Gemeinden und Kantonen ist richtig und bietet klare Vorteile: Einerseits erhöhen tiefe Steuern die Standortqualität für Bürger und Unternehmen. Dadurch fliesst zusätzliches Steuersubstrat hinzu Andererseits wird die Effizienz staatlicher Leistungen gefördert, indem haushälterisch mit den vorhandenen Mitteln umgegangen werden muss. Doch der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen und zwischen den Gemeinden soll nicht schrankenlos sein. Standortvor- bzw. -nachteile sind entsprechend zu berücksichtigten. Föderalismus bedingt Solidarität. Ich setze mich ein für einen transparenten und gerechten Finanz- und Lastenausgleich, damit gut arbeitende, aber Ressourcenschwache Gemeinden nicht benachteiligt und ins Abseits gedrängt werden.

 

Ohne Gesetze geht es nicht, aber es sollten keine Bürokratiemonster entstehen. Um Unternehmen – insbesondere  KMU – nicht mit administrativen Hürden zu überlasten, darf die Regulierung nicht überborden. Der gesetzliche Rahmen ist im Interesse des Standorts Aargau auf das notwendige Mass zu beschränken. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger. Dies bedeutet aber auch, dass Menschen und Unternehmen verantwortungsbewusst denken und handeln, denn sonst werden immer wieder Rufe nach neuen Gesetzen laut. Ich setze mich ein  für einen schlanken Staat und Eigenverantwortung von Menschen und Unternehmen.

 

Menschen mit einer guten Bildung haben grössere Chancen sich integrieren zu können. Dies gilt für die Integration ins Berufsleben, aber auch für die Integration in eine andere Gesellschaft und Kultur. Integration in allen Belangen ist eine Voraussetzung für sozialen Frieden und somit auch für Sicherheit. In Berufsleben und Gesellschaft integrierte Menschen verursachen aus Erfahrung für die Allgemeinheit weniger Kosten. Ausgrenzung hingegen schafft einer Gesellschaft über kurz oder lang Probleme. Ich setze mich ein für eine erfolgreiche Integration über den Berufs- und Bildungsweg.

 

In der Demokratie gibt die Mehrheit den Weg vor. Nichtsdestotrotz müssen Minderheiten und deren Anliegen respektiert werden. Ebenso haben aber die Minderheiten auch die Mehrheiten zu respektieren. Weil unser politisches System – auch auf kantonaler Ebene – keine Regierungs- und Oppositionsmodelle vorsieht, muss ein Konsens gefunden werden zwischen den unterschiedlichen Ansichten und Meinungen.  Die Schweizerische Konsensdemokratie ist dem Ausgleich zwischen verschiedenen Ideen, zwischen Mehrheiten und Minderheiten verpflichtet. Ich setze mich für ausgewogene Lösungen und tragfähige Kompromisse in der Aargauer Politik ein.

 

Menschen in Not soll selbstverständlich geholfen werden. Die Sozialhilfe muss auch weiterhin als Sicherheitsnetz für Bedürftige und Menschen in einer finanziellen Notlage dienen. Gleichzeitig hat jede und jeder die Pflicht, alles zu unternehmen, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Hilfe zur Selbsthilfe soll gefördert werden. Sozialhilfemissbrauch gilt es jedoch zu verhindern und zu ahnden. Ich setze mich für den Erhalt der Sozialhilfe als wirksames Sicherheitsnetz ein, welches die Hilfe zur Selbsthilfe fördert und den Missbrauch bekämpft.

 

Ein Standort ist erst dann stark, wenn sich Menschen wie auch die Unternehmen sicher fühlen können. Dafür braucht es ein genügend ausgebautes Sicherheitssystem mit dem nötigen gesetzlichen Rahmen. Die Mittelausstattung der Polizei muss mit den Anforderungen an sie Schritt halten. Aus diesem Grund ist das geplante Ziel von 1 Polizisten auf 700 Personen im Aargau zwingend zu erreichen. Ich setze mich dafür ein, dass die Polizei im Kanton die ihr zugetragenen Aufgaben wirksam erfüllen kann. 

 

Bevölkerungswachstum und Mobilitätsbedürnisse führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Verkehrslösungen. Entscheidend für die Bereitstellung der nötigen Verkehrsangebote ist das sinnvolle Miteinander von öffentlichem und privatem Verkehr. Die Verkehrsinfrastrukturen sind ohne ideologische Scheuklappen gezielt und bedarfsgerecht auszubauen. Zukunftsfähige Infrastrukturen sind für Bürger, Arbeitnehmende, Unternehmen und den Standort Aargau insgesamt von zentraler Bedeutung. Ich setze mich für einen sinnvollen Ausbau von Schiene und Strasse ein, ohne Bahn und Strasse gegeneinander auszuspielen.

 

Das kostbare Kulturland muss für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir zu unseren Reserven Sorge tragen. Anstatt stetig mehr Kulturland zu überbauen, sollte mehr verdichtet werden. Angesichts der Zersiedelung ist ein sinnvolles Verhältnis zwischen Einzonungen und Auszonungen zu definieren. Ich setze mich für eine nachhaltige Sicherung landwirtschaftlicher Kulturflächen und schützenswerter Landschaften ein.